In der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens wurde von der Kirchenleitung am 24. Mai 2024 die Arbeitsgruppe „Kirche im Wandel – Wege gestalten für das Kommende“ eingesetzt. Sie erhielt den Auftrag, „grundlegende kirchenleitende Eckpunkte für künftige Handlungsschritte zu erarbeiten, die für die Struktur- und Stellenplanung für den Zeitraum bis 2050 handlungsleitend sein können“. (vgl. Zwischenbericht S. 4)
Die Gemeinden bzw. alle Mitglieder der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens wurden ermutigt, sich an diesem Prozess zu beteiligen.
Verschiedene Dokumente wurden dazu veröffentlicht und sind hier in chronologischer Reihenfolge aufgelistet. Wir laden herzlich dazu ein, diese Dokumente zu lesen, um sich damit einen Überblick über die Entwicklungen in der Sächsischen Landeskirche zu verschaffen.
Der Zwischenbericht erläutert die Einsetzung der Arbeitsgruppe und gibt einen Überblick über die bisherige Arbeit sowie verschiedene Leitfragen und Gesprächsstände. Der Zwischenbericht endet mit einem Ausblick auf weitere Schritte und Möglichkeiten der Beteiligung.
Unser Kirchenvorstand hat die Möglichkeit der Beteiligung genutzt und eine ausführliche Rückmeldung zum Zwischenbericht verfasst.
Ein Kernsatz daraus lautet:
"Wir plädieren dafür und bitten darum, als starke, vitale Gemeinde in den Bereichen Profil, Personal, Partizipation und Finanzen größtmögliche Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheit vor Ort haben zu dürfen."
Der vorliegende Bericht ist das Ergebnis der von der Kirchenleitung eingesetzten Arbeitsgruppe „Kirche im Wandel“.
Die Kirchenleitung dankt der Arbeitsgruppe und hat sich in ihrer Sitzung am 6. Februar 2026 die im Bericht benannten Empfehlungen und Vorschläge als Orientierungsrahmen für die anstehenden Veränderungsprozesse der Landeskirche ausdrücklich zu eigen gemacht. (vgl. Abschlussbericht S. 2)
Die Arbeitsgruppe hat über 250 Rückmeldungen zum Zwischenbericht erhalten. Das ist eine sehr hohe Beteiligung und diese wurde auch als positiv wahrgenommen. Leider ist die Aufnahme dieser "Resonanzen" im Abschlussbericht nur sehr einseitig erfolgt. Die Reaktion unseres Kirchenvorstandes wurde im Bericht nicht bedacht.
Das Dokument enthält 50 Seiten. Der Abschlussbericht beginnt mit einer theologischen und geistlichen Hinführung. Es schließt sich eine Erläuterung der momentanen (finanziellen) Situation der Landeskirche an und es wird noch einmal der bisherige Prozess und Werdegang dargestellt.
Kern des Berichtes bilden die empfohlenen "Schritte für eine zukunftsfähige Gestalt unserer Kirche" (ab S. 16). Eine Kurzfassung dieser sechs Schritte findet man ab S. 47.
Auch auf den Abschlussbericht hat der Kirchenvorstand nach intensivem Austausch und Gebet eine Rückmeldung verfasst.
Diese musste fristgerecht bis 19. Februar bei der Landessynode und der Kirchenleitung eingereicht werden, damit sie zur Sondersitzung der Landessynode am 06. und 07. März 2026 bearbeitet werden kann.
In der Eingabe benennt der Kirchenvorstand, was ihm im Bericht aufgefallen ist, defizitär erscheint und welche Fragen er hat. Abschließend formuliert er fünf konkrete Bitten an die Landessynode.
Unmittelbar vor der Wahl der neuen Landessynode am 08. März 2026 trifft sich die alte Landessynode noch einmal in Dresden zu einer Sondersitzung, um über den Abschlussbericht der Kirchenleitung zu beraten.
Wir möchten diese Tagung mit einer Gebetsaktion in unserer Gemeinde begleiten und die für uns schwierige Lage vor Gott ausbreiten. Im Zeitraum Freitag 10:00 bis 24:00 Uhr und Samstag 8:00 bis 18:00 Uhr wird der Konferenzraum unseres Kirchgemeindehauses zum Gebetsraum umfunktioniert. Wer sich vorstellen kann, eine dieser insgesamt 24 Stunden abzudecken, ist herzlich eingeladen!
Alle Informationen der Landeskirche zu "Kirche im Wandel" gibt es hier: Kirche-im-Wandel